Es bleibt dabei: Hartz-Gesetze müssen weg!

Weg mit Hartz IV - Das Volk sind WIR!

Dies bekräftigte die diesjährige Herbstdemonstration der bundesweiten Montagsdemonstrationsbewegung am 19. Oktober. Die Herbstdemo ist der jährliche Höhepunkt unser selbst organisierten Bewegung, die an Beharrlichkeit und Konsequenz ihresgleichen sucht. Aus dem ganzen Bundesland, Saarbrücken, München, Ruhrgebiet, Hamburg, Leipzig, Dresden, Dessau und aus dem Land Brandenburg wie Potsdam, Fürstenwalde, Brandenburg und Eisenhüttenstadt und Dutzenden weiterer Städte sind sie gekommen.

Zum zehnten Mal fand nun diese Demonstration am Sitz der Bundesregierung in Berlin statt. Es wurde dort die bereits dritte „neue“ Regierung seit dem Bestehen der Demonstrationsbewegung begrüßt.

Die Bewegung verlor zwar ihren Massencharakter den sie im Anfangsjahr hatte, sie hat sich jedoch über die Jahre ein großes Ansehen unter der Bevölkerung erworben. Ein wesentliches „Erfolgsgeheimnis“ für ihre Stabilität besteht in der gleichberechtigten und vorbehaltlosen Zusammenarbeit der Teilnehmer.

Bis heute ist der Kampf gegen Hartz IV hochaktuell. Bei den gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen der neuen Regierung sind sich alle einig, dass an den Hartz-Gesetzen festgehalten werden soll.

Es gibt nicht nur genügend Gründe am Kampf für die Abschaffung der Hartz-Gesetze festzuhalten. Darüber hinaus gibt es immer mehr Gründe, die Montagsdemonstrationsbewegung zu stärken. Sie ist eine geeignete Plattform zur Bündelung der verschiedensten Seiten des Protests gegen die Regierungspolitik. Schon in den letzten Jahren wurde sie immer wieder zum Teil massenhaft zum Anlaufpunkt im Sinne des Montags als „Tag des Widerstands“.

Sei es bei den Protesten 2011 nach dem Atom-GAU in Fukushima, zur Solidarität mit Massenkämpfen u.a. Griechenland und Türkei, bei den Protesten gegen den Bau von S 21, dem Flughafen BER und der Autobahn A100 in Berlin. Auch bei den Protesten gegen die weitere Umweltvernichtung durch die Konzerne, mit der CO2 Verpressung und dem Gas-Fracking, machte sich die Montagsbewegung in den einzelnen Städten einen Namen.

Immer wieder dann wenn sich diese Bewegung mit den Kämpfen in den Betrieben solidarisierte bekam sie Zuwachs. So waren wieder einige Delegationen aus den Betrieben, wie von Opel, Ford, Siemens oder einigen Stahlbetrieben zu sehen. Viel Beifall erhielt Petra Wezel von der Norgren-Belegschaft aus Großbettlingen. Sie befinden sich seit 14.10.13 in einem unbefristeten gewerkschaftlichen Streik, gegen die Schließung des Werks.

All diese Bewegungen und Kämpfe spiegelten sich auch auf der diesjährigen Herbstdemo wieder.

 So hat sich diese Montagsdemobewegung nicht nur zu einem sozialen Gewissen sondern auch zu einem demokratischen, ökologischen und internationalistischen Gewissen entwickelt.

Die diesjährige Herbstdemonstration stand also für das klare Signal an die Herrschenden, dass sich die Montagsdemonstranten auf die notwendigen härteren Kämpfe einstellen. Auch im kommenden Jahr!

Hier einige der vielen Transparente:

Gesehen am 19.10.2013 in Berlin!

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